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ich hoffe es ist noch nicht zu spät für ein kleines resümee des vergangenen jahres.
2017 war ein sehr anstrengendes jahr.
ein jahr der veränderungen. des aufbruchs.
es hat sich so vieles verändert.
innerlich.
äußerlich.
ich habe mich immer weiter von der person entfernt, die, so dachte ich einmal, meine zukunft ist. mein zuhause.
das hat sehr weh getan.
ich habe mein herz verschenkt an einen menschen, von dem ich dachte, er könne mich wertschätzen.
mich lieben. ebenso sehr, wie ich liebe.
das war jedoch leider nur in meiner vorstellung der fall.
auch das hat sehr weh getan.
ich habe meine vergangenen zukunftsvorstellungen begraben, bin gegangen.
habe meinen ehemann verlassen.
das haus zurückgelassen, in dem ich groß geworden bin.
und in dem nun er lebt mit seiner neuen freundin. in meinen erinnerungen.
auch das hat sehr weh getan. tut es noch immer.
doch ich werde kämpfen.
ich war kurz davor, aufzugeben.
ich stand vor einem scherbenhaufen, zu dem mein leben geworden war.
mit 28 zurück bei den eltern.
schlafen im alten jugendbett, 90 cm breit.
aber ich war nicht alleine.
meine familie kämpft mit mir.
ich bin gefallen. und ich wurde aufgefangen, so oft schon.
anfangs waren es kleine schritte.
dann kam im sommer mein rehaaufenthalt.
5 wochen lang auszeit im schwarzwald.
ich hatte sehr viel zeit mit mir alleine. zeit zum denken. zum zweifeln. selbsthass. selbstverletzung. die altbekannten probleme.
ich habe wieder schlafen gelernt.
und manchmal stimmt es tatsächlich: die zeit heilt alle wunden.
vielleicht gewöhnt man sich nur an den schmerz, das mag auch sein.
ich bin froh, dass ich immer weiter gegangen bin.
dass ich für mich selbst eingestanden bin, auch wenn es so unendlich weh getan hat.
ich denke ich habe vielen menschen unrecht getan, das war nicht schön.
so verletzt wie ich war, habe ich öfters blind um mich geschlagen, als ich das wollte.
und doch zeigt sich in genau diesen momenten, wer da ist. und wer bleibt.
und dass manche menschen selbst so tief in sich gefangen sind, dass sie einfach nicht in der lage sind, gefühle zulassen zu können.
und so tief ich auch verletzt bin. so kaputt. das habe ich mir bewahrt.
mag sein, dass mich mein großes herz immer wieder in die knie zwingen wird, aber scheiße nochmal, das gefühl zu lieben und geliebt zu werden ist das alle mal wert.
ich glaube an wunder. noch immer.
und manchmal geschieht ein wunder. unter einem himmel voller funken.

but the sound of your voice puts the pain in reverse


listen to: battle symphony ~ linkin park
9.1.18 18:53
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Maccabros (3.3.18 20:42)
ja, wir müssen an Wunder glauben, dann können sie geschehen...


GLG....♥...

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