[prinzessin-valium]
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"weißt du, er sitzt jede nacht alleine da und starrt sehnsüchtig zu den sternen hoch. gerne würde er nach ihnen greifen, aber er traut sich nicht. zu groß ist seine angst, den stern zu verlieren und irgendwann in eine dunkle nacht blicken zu müssen."

"ich verstehe ihn nicht. der stern leuchtet nur für ihn, will vom himmel geholt werden und sein trauriges lächeln vertreiben. er müsste nur ein bisschen mut haben, auf einen stuhl stehen, sich recken - schon könnte er den stern in seinen händen halten."

"das mag sein, er wurde jedoch so oft in seinem leben verletzt, dass er sich jetzt nicht mehr auf den stuhl traut. zu groß ist die angst das gleichgewicht zu verlieren, zu fallen, sich erneut zu verletzen und zu verlieren."

"mit jedem tag der verstreicht leuchtet der stern ein bisschen weniger. verliert seine hoffnung, lässt das dunkel der nacht um sich herum gewinnen. der stern wünscht sich doch so sehr nur für ihn leuchten zu können."

"dann wird er vielleicht irgendwann an den himmel blicken und feststellen, dass der hellste stern verschwunden ist, dass er weitergezogen ist und an einem anderen himmel heller strahlt als je zuvor. mit diesem verlust muss er dann leben."


listen to: ...
13.3.17 10:48


nachts sind die gedanken besonders schlimm.
wenn alles zur ruhe kommt bis auf meinen kopf.
wofür lohnt es sich noch zu kämpfen?
warum immer weiter machen?
ich sehe keinen sinn mehr darin.
vielleicht haben die stimmen in meinem kopf recht?
vielleicht sollte ich auf das kleine monster in mir hören.
es erscheint so verlockend, die mauern fallen zu lassen.
scheiß auf den schönen schein. endlich nicht mehr stark sein müssen.
warum nicht den letzten schritt wagen?
lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende
aktuell ist es nichts weiter, als suizid auf raten.
die hoffnung, wie phoenix aus der asche aus den trümmern meiner zerbrochenen träume emporzusteigen habe ich schon längst aufgegeben.

[rettet mich vor meinem kopf, ich geh' schon jetzt kaputt]


listen to: glück und asche ~ samsas traum
19.1.17 21:41


ich wusste tief in mir, dass dieser tag irgendwann kommen wird, kommen muss.
am anfang unserer geschichte dachte ich noch, ich sei stark.
ich würde das packen.
das bisschen freundschaft plus, so lange wie es beiden gut tut.
danach kehren wir wieder zurück zu unserer langjährigen freundschaft.
himmel, was war ich naiv.
jetzt weiß ich, dass das so nicht funktioniert. vermutlich nie funktionieren konnte.
mir ist bewusst, dass es BETRUG war.
ja, betrug in großbuchstaben.
das ist auch der grund, warum ich so lange geschwiegen habe.
wie soll man sprechen über eine tatsache, die es nicht geben sollte, nicht geben darf?
ich bin verheiratet.
du bist mein freund seit zehn jahren.
du kennst mich so gut, die guten wie auch meine vielen schlechten seiten.
und doch bist du geblieben.
warst immer da.
ich weiß nicht, wie das mit uns kommen konnte.
all die jahre war da nie etwas, außer tiefer verbundenheit.
und plötzlich war alles anders.
mit dir habe ich gelebt.
ich habe gesehen, wie eine alternative zukunft für mich aussehen könnte.
du hast mich so glücklich gemacht.
du hast mich aus allen löchern gezogen.
warst da, als ich meinen letzten termin mit meinem psychiater hatte und völlig am boden war.
warst da, wenn ich mich mit meinem mann gestritten hatte.
warst da, wenn ich vor lauter gedankenkarussell in meinem kopf nicht schlafen konnte.
ich konnte mit dir über dinge sprechen, für die mein mann schon lange taub ist.
vielleicht schon immer taub war? ich weiß es nicht.
natürlich ist dieses versteckspiel meinem mann gegenüber nicht fair.
das weiß ich.
ich bin so unendlich verwirrt.
verharre ich in diesem leben, das nicht mehr zu mir passt?
kann man diese ehe noch retten? ist das möglich?
Gibt es gerade nach meinem betrug überhaupt noch eine zukunft für meinen mann und mich?
will ich das überhaupt?
ich habe naiv, hoffnungsvoll verliebt wie ich war, von einer zukunft mit dir geträumt.
du hast mir den mut gegeben, jeden tag wieder aufzustehen, nicht aufzugeben.
vielleicht habe ja auch ich ein bisschen glück verdient?
doch dann hast du mir den boden unter den füßen weggezogen.
es tut so unfassbar weh.
ich habe das gefühl auseinanderzubrechen und ich kann mich selbst nicht halten.
du kannst das versteckspiel nicht mehr, kannst das alles nicht mehr mit deinem gewissen vereinbaren.
ich kann dich verstehen, nur zu gut.
und dennoch hätte ich mehr für uns gewünscht.
wie kannst du unsere geschichte einfach so beenden, bevor sie wirklich richtig beginnen konnte?

I curse the mistakes that we'll never make,
the pictures of trips that we'll never take.
and all of these thoughts, they keep me awake.
hang on to your heroes before it's too late.
cause there'll come a time when you open your eyes and they're gone.


listen to: chasing the sun ~ billy talent
30.12.16 13:44


ich war viel zu lange nicht hier, dabei hilft es mir so sehr zu schreiben.
nur was schreiben, wenn die worte fehlen?
wenn es tief in einem schreit und dennoch kein ton über die lippen kommt.
ich versuche weiterhin verzweifelt, den äußeren schein zu wahren.
es reicht doch auch, wenn es mir schlecht geht.
warum noch andere damit belasten?
ich weiß, dass sich meine eltern, meine schwester, mein bester freund furchtbare sorgen um mich machen.
das möchte ich nicht.
also gilt es, den schmerz wegzulächeln.
du bist so ruhig, ist alles ok mit dir?
natürlich, ich habe nur ein bisschen kopfschmerzen, alles gut.

die lüge lebt mit mir, in mir.
ich weiß nicht, was ich mit diesem leben anfangen soll.
so, wie ich es aktuell lebe, habe ich mir das alles nicht vorgestellt.
und nun?
erwartungen runterschrauen?
schlucken und mit der überzeugung, dass es eigentlich gar nicht so schlecht ist, stoisch weitermachen?
wofür?
aber bin ich egoistisch genug, um einen scherbenhaufen zu hinterlassen und neu anzufangen?
ich weiß es nicht.
ich möchte niemanden verletzen.
dabei tue ich das schon die ganze zeit, das weiß ich wohl.
ich fage mich ohnehin, wie lange mich das fragile lügengespinst, das ich aufgebaut habe, noch trägt.
leider gibt es kein netz und keinen doppelten boden - der fall, der unweigerlich kommen wird, wird lang und der aufprall hart.
aber falle ich nicht schon die ganze zeit?
aktuell gibt es nur eine richtung: immer tiefer abwärts.
ich tue mir selbst nicht gut.

if the compass breaks, then follow your heart
and I hope it leads you right back into my arms


listen to: stand up and run ~ billy talent
27.12.16 15:18


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