[prinzessin-valium]
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liebe ist mehr als nur ein wort

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manchmal sehe ich auf meine hand und vermisse den goldenen ring.
das kleine zeichen dafür, dass man sich geschworen hat, den weg gemeinsam zu gehen.
nur leider haben wir beide uns auf dem weg verloren.
sind aneinander vorbei geirrt und haben uns immer tiefer im nebel verlaufen.
ich frage mich immer wieder, ob es wohl so kommen musste.
hätte ich weiter kämpfen sollen?
auch wenn mein herz letztlich schon lange nicht mehr an ihm hing, sondern auf zehenspitzen nach den sternen griff.
vermutlich wurde der weg zur sackgasse, als sich stück für stück ein anderer mensch in mein herz, meinen kopf, meine seele geschlichen hat.
gefühle sind so furchtbar kompliziert.
ich gebe mir immer wieder die schuld an allem, was passiert ist.
habe ich uns beide zerstört?

stark und schön, das war'n wir zusammen
es tut weh wenn ich's jetzt seh, wie das alles zerfällt
und ich's nicht aufhalten kann


listen to: jenga ~ jennifer rostock
26.6.17 21:11


eine woche noch, dann beginnt mein reha-aufenthalt.
eine neue klinik.
ein neuer versuch.
ich bin froh, dass ich für ein paar wochen ausbrechen kann.
nicht mehr krampfhaft funktionieren muss, obwohl in meinem kopf alles schreit und die monster immer näher rücken.
trotzdem habe ich angst davor.
ich habe so lange zeit alles tief in mir eingeschlossen.
was passiert, wenn ich diese büchse der pandora öffne?
will ich diesen dunklen strudel aus verzweiflung und chaos wirklich sehen?
ich weiß, dass mir wohl nichts anderes übrig bleibt.
ich muss mich mit all dem auseinandersetzen, die schwärze in mir lässt sich nicht mehr einfach so vertreiben.
es gibt so viele tage, an denen ich mich selbst im spiegel nicht mehr ansehen mag.
wann wurde der selbsthass eigentlich wieder so groß?

rettet mich vor meinem kopf, ich geh' schon jetzt kaputt]


listen to: glück und asche ~ samsas traum
25.6.17 22:22


wenn man sich selbst nicht leiden kann, sind die tage, an denen einen alle menschen, die einem wichtig sind, sagen, dass man ein wundervoller, einzigartiger und liebenswerter mensch sind, ganz besonders schwer.
es liegen ein paar dieser ganz besonders schweren tage hinter mir.
ich bin so schrecklich dünnhäutig.
jedes liebe wort, jede nette geste treibt mir die tränen in die augen.
ich möchte gerne all dem glauben schenken...
wobei ich tatsächlich denke, dass das bild, das ich von mir in die welt da draußen trage, ein schönes ist.
aber ich selbst kenne auch das tanzende chaos in meinem inneren.
die bösen gedanken, die wut, die depression.
ich bin mir selbst ja schon viel zu viel.
zu viel stress, zu viel diskussion, zu viel wollen, viel zu viel zu geben.
ich kann es niemandem verdenken, der mit mir nicht zurecht kommt.
der lieber geht, weil es einfach zu kompliziert ist.
die meiste zeit meines lebens würde ich auch gerne einfach gehen können.

[doch durch den glanz in deinen augen wurde ich erst richtig groß,
ich hab gelebt, geliebt, gelitten, doch all das ist nun bedeutungslos...


listen to: blut ist in der waschmuschel ~ samsas traum
13.6.17 21:19


die letzten stunden in meinem leben 27 sein.
und die zeit scheint mir wie sand zwischen den fingern zu zerrinnen.
mit 16 hätte ich nie gedacht, jemals so alt zu werden.
alt.
ja, 28 klingt tatsächlich "alt".
ich dachte einmal, dass ich weiß, wo mich mein leben hinführt.
dass ich nun noch einmal komplett von vorne anfangen muss, das hatte ich so nicht bedacht.
das war alles nicht der plan.
an manchen tagen glaube ich fest daran, dass alles gut wird.
dass meine entscheidung die richtige war und ich ein starker mensch bin, viel stärker als ich jemals war, und ich das alles schaffen kann. schaffen werde.
heute nicht.
die gedanken wirbeln in überschallgeschwindigkeit durch meinen kopf.
ich möchte mich gerne für ein paar tage aus dem leben ausklinken können.
nicht mehr denken müssen.
schlafen.
ich würde gerne meinen kopf abschalten können.

[had a life but I can't go back, can't do that, it will never be the same again]


listen to: time to burn ~ the rasmus
7.6.17 22:27


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